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Die Geschichte von X17

1987 „Wie organisiert man sich gut? Was braucht man alles, um sich gut zu organisieren?“

Diese Fragen begleiten mich seit meiner Lehre zum Bankkaufmann in Lübeck. Dann nach der Bundeswehr begann ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Uni in Saarbrücken. Das war 1987. Damals gab es gerade einmal die ersten PCs, MS-Word war eine Software, mit weißen Buchstaben auf schwarzem Grund und Drucker druckten mit Nadeln. Die meisten Telefone hingen noch an einem Kabel, manche hatten sogar noch Wählscheiben. Handys gab es keine, das Internet steckte in den Kinderschuhen. Das ist schon verdammt lang her.

Matthias Büttner in den jungen Jahren, als ein Ringbuch noch der einzige Zeitplaner war. Diesen mochte er nie und entwickelte deshalb die Terminplaner von X17.

Die erste Generation "X17"

Um sich gut zu organisieren brauchte man einen Kalender, ein Telefonregister und Notizpapier. Und wenn man keine Ringbücher mag – ich mochte Ringbücher noch nie – dann fällt die Wahl auf Buchkalender. In meinem Fall ein Kalenderbuch von Treuleben und Bischoff: „Assistent“.
Aber auch die Buchform hat offensichtliche Nachteile – man kann keine zusätzlichen Seiten einlegen und man hat im Januar schon den Dezember dabei. Ich brauchte eine andere Lösung: Ich trennte den schönen Kalender in vier Blöcke (= Quartale) auf und suchte eine Möglichkeit, diese Blöcke wieder zusammen zu fügen – flexibel austauschbar. Entstanden ist dann die erste Generation der „Book-by-Book“-Systeme. Damals gab es das noch nicht – ich bin also der Erfinder! In diesem Fall waren es einzelne Hefte an einem Strohhalm, gehalten durch Nägel, die von oben eingesteckt wurden. Quasi der Ur-Ur-Großvater von X17. Der Einband wurde dann in der väterlichen Werkstatt gebastelt und geklebt. Als Trägermaterial musste ein Schild „Baustelle betreten verboten“ herhalten.

Der Ur-Ur-Großvater von X17. Der Einband wurde dann in der väterlichen Werkstatt gebastelt und geklebt.

Die zweite Generation

Die zweite Generation hatte dann schon ein Federelement, um die Einlagen leichter austauschen zu können. Dafür waren Federstege, wie sie bei Uhrenarmbändern genutzt werden perfekt. Auf dem Bild kann man deutlich erkennen, dass das noch nicht ganz fertig war – aber es hat schon funktioniert. 

X17 – Die 2. Generation

Die dritte Generation​

Mein Studium war geschafft, ich wurde Unternehmensberater bei der IDS Prof. Scheer GmbH. 1997 machte ich mich mit einem eigenen kleinen Beratungshaus selbstständig und nutzte weiterhin meinen selbst gebastelten Timer.

Die Entstehungsgeschichte der X17 Terminplaner – hier die dritte Generation.

2002: X47 entsteht

2002 war ich des Beraterseins leid und begann mit der professionellen Entwicklung meines Timers. Die erste professionelle Lösung des Book-by-Book-Systems war der X47-Timer.
Elementares Halteelement waren die Federschiene und das Röhrchen, per Hand an dem Heft fixiert. Preisspanne: 150 bis 200 Euro – also nicht für jeden Geldbeutel …

Timer A6 X47 mit drei Federschienen – Seitenansicht

Können Sie einen X47-Timer für 30 Euro anbieten, Herr Büttner?

Um das Book-by-Book-System zu einem günstigeren Preis anbieten zu können, mussten die Produktions-
kosten gesenkt werden. Die edle Federschiene, die händische Montage des Röhrchens an das Heft und auch die feintäschnerische Arbeit sind aufwändig – eine komplett andere Lösung war gefragt.

X17 Ringbuch Made in Germany, O-Ring Mechanik Detail

2005: X17 entsteht

Die Patentschrift für X17 vom August 2005 (Deutsches Patent)  enthielt nicht weniger als 22 Varianten, wie man ­einzelne Bücher in einem Einband hält. Entschieden haben wir uns dann für die Variante mit Halblöchern (!) und ElastiXs. Die halben Löcher am oberen und unteren Ende des Heftrückens und der Hülle sorgten für die exakte Lage des Heftes im Einband. Das
Gummiband aus einem speziellen Industriekautschuk war bezahlbar und praktisch. Und auch die Hülle konnte einfacher ausfallen: Ein schönes Stück Leder, gestanzt und gerillt – fertig. X17 war geboren.

hier kann man das Patentkopf vom Erfinder Matthias Büttner aus dem Jahr 2006

2006 und die Jahre danach

In den Jahren nach dem Patent haben wir die Produktpalette massiv aufgebaut. Neue Formate, neue Kalendarien, neue Konzepte, neue Materialien … es war dynamisch. Insbesondere bei X47 waren wir kreativ. Da entstand eine ganze Produktpalette!

Die X47-Produktpalette wird vorgestellt: Formate A5 bis A7, Terminkalendarien, Konzepte, Materialien hier aus Leder mahagoni

Produktion im Hause

Zunächst haben wir die X17-Hüllen von Partnern produzieren lassen, aber schon bald haben wir aufgerüstet und Maschinen gekauft, damit wir in der Lage sind, alles selbst zu machen. Produktentwicklung ist das eine, Produktion ist das andere. Produktion bringt Spaß und wenn man selbst produziert, dann lernt man viel und kann auch immer wieder viel verbessern. Hier die erste Maschine, die uns X17-Hüllen gestanzt hat. Alt, aber funktionsfähig und stabil – ist wahrscheinlich 100 Jahre alt!

Wir versuchen immer alles im ­Hause eigenständig zu machen. So sichern wir die Qualität, sind flexibler und kommen immer wieder auf neue ­Ideen.

Eine historische gusseiserne Handstanze der Firma Josef Anger & Söhne in einer Lederwerkstatt, die die lange Geschichte des traditionellen Handwerks verkörpert

2013 Sloop und die Mind-Papers

Bis jetzt gab es mehrere Arten, Papier in einem Umschlag zu halten:

  1. Ringbuch
  2. X47 – Heft und Federschiene
  3. X17 – Heft und ElastiX


Auf der Suche nach einer weiteren flexiblen Lösung für das Halten von Papier in einem Einband entstand die Idee der Mind-Papers:

Karteikarten können mittels einer schönen ­Lederhülle und einer Foldback-Klammer sehr praktisch und vielseitig gehalten werden – der Sloop macht es möglich. Konsequent weitergedacht ergab sich dank dieser „Technologie“ auch eine neue Selbstorganisationsmethode: „MbN – Management by Karteikarte“ – und dazu ein Buch!

2020: Neues Papier – LumeX

Der Traum eines Kalender- und Notizbuchherstellers ist das eigene, unverwechselbare, perfekte Papier. Diesen Traum haben wir uns 2020 erfüllt. Wir haben nun ein wunderbares, füllerfestes, leicht beige-farbenes Papier und damit nicht genug – auch begonnen, die Hefte selbst zu produzieren. Ein großer Schritt für uns. Wir drucken nun auf unserem eigenen Papier digital – d.h. auch in kleineren Mengen ohne die großen Kosten der Offset-Produktion.
Und dabei produzieren wir maximal ökologisch. Wir drucken mit Tinte und sparen somit Energie und reduzieren die Feinstaubemissionen.

X17 hat ein eigenes Papier: Lumex, Feinstpapier
Wir bieten 17 Jahre Garantie auf unsere Lederhüllen

Auf die Hülle gibt es 17-Jahre Garantie!

Auf die Hülle gewähren wir eine Garantie von 17 Jahren gegen Aufreißen oder Einreißen.

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