X17 verwendet unterschiedliche Ledersorten. Es ist immer Vollrindleder und damit sehr robust.
Für den X17 Organizer bieten wir 5 verschiedene Lederfarben an: schwarz, dunkelbraun, grünbraun, goldbraun (sand) und rot.
Wir probieren laufend neue Ledersorten aus. So haben wir manchmal auch Leder, das es nicht mehr geben wird.
Mal ist es ein besonderes Veloursleder, manchmal ist es ein Leder mit Speckgriff, aber immer hochwertiges Leder aus Deutschland oder Italien.Das Leder wird innen mit einem Lederfasermaterial-Bezug versehen. Viele LeatherSkins haben innen auch eine Längstasche, in die man Zettel gefaltetes Papier einstecken kann. Wer viel einstecken mag, dem sei die Doppeltasche empfohlen.
Man unterscheidet beim Leder Vollrindleder und Spaltleder. Rindleder ist als Rohware sehr dick, 4-8 mm! Das Leder wird dann in zwei oder drei Schichten aufgespalten und weiter verarbeitet. Nur die obere Schicht darf sich Vollrindleder nennen. Das ist das Leder, was wir verwenden. Die unteren Schichten werden als Spaltleder bezeichnet.
Wenn oben steht, dass wir nur Vollrindleder verwenden, so wollen wir damit sagen, dass wir kein Spaltleder verwenden, das mit einer feinen Kunststofffolie bezogen ist. Bei uns gibt es die gute Oberseite - wenn sich da mal ein Heckenriss oder eine andere kleine Verletzung zeigt, dann nehmen wir es gerne in Kauf - es ist Natur!
Wir verwenden nur dann Spaltleder, wenn es um Veloursleder geht. Veloursleder ist die aufgeraute Lederfläche von Spaltleder. Damit wird das Leder herrlich angenehm im Griff. Wir verwenden auch die aufgeraute Oberseite des Vollrindleders, das nennt sich dann Nubuk.
Wenn Du Leder findest, welches eine sehr glatte, makellose Oberfläche hat, dann kann das natürliche Ursachen haben, es könnte aber auch sein, dass das Leder eine Beschichtung erhalten hat. Das zunächst dicke Fell wird „gespalten“, d.h. die Oberseite wird von der Unterseite getrennt.
Die untere Hälfte ist somit frei von Heckenrissen, Halsfalten oder Insektenstichen und erhält als neue Versiegelung eine dünne Folie aus Kunststoff. Der richtige Lederfreund wird dieses verachten, die Lösung hat allerdings Vorteile: die Oberfläche ist makellos, ein Produkt sieht wie das andere aus und ist kostengünstiger als Volleder, Qualitätsausfälle sind extrem gering.
Ein großer deutscher Hersteller von Luxusschreibgeräten nutzt diese Lösung für seine Accessoires und hat damit offensichtlich Erfolg.
Wenn Du sicher gehen möchtest, dass Du ehrliches, gutes Glatt-Leder bekommst, dann achte auf Halsfalten und "Fehler" auf der Oberfläche. Die vordere Hälfte der Rinderhaut wird »Rinderhals« genannt. Charakteristisch sind die Halsfalten, die entstehen, wenn das Rind den Kopf bewegt. Individuell wie ein Fingerabdruck. Unsere Rinderhälse kommen aus Italien.
Leder nennt man nicht "hart", sondern "standig". Es steht. Je nach Gerbvorgang ist das Leder mehr oder weniger "standig". Es ist nicht so, dass ein Leder von Natur aus eine gegebene Festigkeit hat, dieses wird dem Leder beigebracht.
Je nach Zusatz von Chemikalien oder natürlichen Gerbstoffen wird das Leder bretthart oder butterweich. Ein Leder, welches beispielsweise mineralisch und ohne Zusatz von Chrom gegerbt ist, kann man nach dem Trocknungsvorgang wie ein Stück Pappe an die Wand stellen. Das ist bei manchen Anwendungen, beispielweise bei Einlagen für Schuhe genau richtig und kann zudem bei der Zurichtung noch verändert werden.
Ein weiches, sehr robustes Leder enthält hingegen meist Chrom und nimmt dafür Wasser nicht so gut auf. Es kommt immer darauf an, welche Eigenschaften gewünscht sind.
Da wir bei den X-Notes auf eine Innenkaschierung verzichten wollen, muß das Leder ausreichend standig sein. Dafür gibt es zwei Faktoren: zum einen die Gerbart und zum anderen die Dicke des Leders. Das ist der Grund, warum das Leder für die X-Notes so schön dick ist.
Für X17-Organizer gilt: Wenn wir weiches Leder nehmen, dann müssen wir innen mit Lederfasermaterial verstärken. Wenn wir hier standiges Leder nehmen wollen, dann muß das so standig sein, das der Organizer nicht zu "labberig" wirkt.
Da es immer mehr und immer bessere Kunststoffnachbildungen von Leder gibt, kann man schnell verunsichert sein, ob man echtes Leder gekauft hat. Dann bleibt noch der Geruch: Leder hat einen typischen Geruch. Auch hier gibt es ein breites Spektrum an Gerüchen, unterschiedliche Gerüche weisen auf unterschiedliche Lederherkunft hin. Leder aus Fernost riecht ganz anders, als deutsches oder italienisches Leder. Aber Obacht! Auch hier wird getrickst - es gibt Produkte, die werden mit einem Lederparfüm "optimiert".